Wie Gott will

Aktuelles


25.11.2019  Aktuelles: Zum Fest der heiligen Katharina von Alexandrien.

Liebe Leser und Leserinnen unserer Homepage!

Das Fest unserer Patronin ist ein Anlass, an dem ich Sie am Leben der Kongregation teilnehmen lassen möchte.

Wir, die Katharinenschwestern, feiern dieses Fest jedes Jahr – in jeder kleinen und großen Gemeinschaft. Dort wo wir leben, wird es unterschiedlich nach Erdteil und Kultur angepasst gefeiert.

Oft werden wir gefragt, warum Katharinenschwestern, die Gründerin ist doch Regina Protmann.

Der Grund ist: Mutter Regina hat ihrer Gemeinschaft (1583) die heilige Katharina von Alexandrien, die Patronin ihrer Pfarrkirche in Braunsberg, als Patronin und leuchtendes Beispiel vor Augen gestellt. (näheres haben sie sicher schon in der hier angegebenen Literatur gelesen.)

Deshalb feiern wir dieses Fest und bereiten den Tag durch eine unterschiedlich gestaltete Novene (9tägiges Gebet), vor. Wir bedenken das Leben der Heiligen und danken oder bitten  um ihre Fürsprache.

In diesem Jahr hat mich die Predigt zu diesem Festtag -in unserer Kapelle im Provinzhaus in Münster -wieder neu – anders – und tief berührt, weil sie einen Bezug zum Alltag eines jeden Christen hat.  Somit ist sie nicht nur für uns – sie ist, so denke ich eine Erinnerung für alle, die als Christen leben.

So teile ich einen Auszug aus der Predigt von Propst Remfert, von diesem Tag.  

„Das Leben der Heiligen muss hier nicht vorgestellt werden, es ist als Legende auf uns gekommen. „Legende“ will sagen, wie ein Leben zu lesen ist, was wir Heutigen darin lesen könne.

Wir lesen von der heiligen Katharina ihren entschiedenen Glauben. Immer muss der Glaube ein entschiedener sein. Manchmal kann diese Entschiedenheit bis zum Tod führen (Martyrium).

Jeden Tag leben viele Tausend unserer Glaubensschwestern und -brüder diese Entschiedenheit, oft unter Lebensgefahr. Ich las: 90% aller Christen weltweit werden verfolgt.

Das ist nicht so, weil heute die Zeiten besonders schlecht wären, das ist vielmehr deshalb so, weil das Bekenntnis zu Gott, eine gelebte Glaubensüberzeugung, nicht stromlinienförmig in unsere gesellschaftliche Umwelt passen. Die Heilige von Alexandrien lebte damals in einem diktatorischen System. Demokratien unserer Tage hierzulande töten nicht brutal, aber sie haben auch ihre Methode: sie schließen aus, sie ächten und isolieren oder können durch Verfahrensfragen abwürgen oder ausschalten.

Jesus sagt: Die Menschen wollen ihr Leben retten – oft genug geht das auf Kosten anderer Menschen – und Jesus sagt, dass das in eine Katastrophe endet, „der wird sein Leben verlieren.“ (Lk 9,24)

Die Heilige Katharina hat nicht verloren, sie hat gewonnen. Immer, wenn die Menschen anfingen, das Leben und die Welt ohne Gott zu erklären, dann haben sie verloren, dann sind sie gescheitert. Sie konnten sich nur mit sich selbst erklären. Da ist am Ende nur das Ende. Mit Gott aber bleibt die Hoffnung, die nie hoffnungslos werden lässt, weil sie im ewigen Gott gründet.

So lesen wir im Leben der Heiligen von Alexandrien unser Leben in der Hoffnung zu bestehen. „Die Hoffnung lässt nicht zu Grunde gehen.“ (Röm 5,5)

Da zerspringt das Räderwerk aller Meinungen und Weltanschauungen und Philosophien ohne Gott. Papst Benedikt: „Die Sache mit den Menschen ohne Gott geht nicht auf.“ – Und die Sache mit der Welt auch nicht.

Das ist die Legende, das ist das, was zu lesen ist. Nicht was damals geschah, sondern was mit uns und bei uns heute geschieht: dass für Gott immer mehr spricht, als jedes Argument und jedes dicke Buch und jede öffentliche Propaganda.

Am Ende darf die heilige Katharina ihr Grab auf dem Berg Sinai finden, sie darf dort ihren Platz haben, wo Gott gesprochen hat (10 Gebote), für den alles spricht. Und er spricht, was er seit Abrahams Tagen spricht: Ich bin da, ich verlasse dich nicht, „ich bin der Herr, dein Gott.“

Mir blieb anschließend die Frage oder der Anstoß -wie mutig bin ich in meinem Alltag, mich zu Gott zu bekennen…?

Mir droht kein Martyrium – vielleicht Spott… verlacht werden… oder Ablehnung…

So erbitte ich etwas vom Mut der Heiligen, sich zu Christus zu bekennen – im Alltag wo es so viele Möglichkeiten dazu gibt, für alle die den Text lesen, für alle die als Christen leben und für alle Katharinenschwestern weltweit.

Heilige sind uns oft so fremd und wir denken sie weit weg, auf einem Sockel stehend.

Lassen wir ihr Leben – ihr Bespiel in unser Leben hinein. Sie sind erleuchtet und entzündet von Christus und möchten dieses Licht und Feuer weitergeben.

Mit einem lieben Gruß, Sr. M. Christina


 Einladung zum Gebet:

Vom 25.08. – zum 19.09.2019 feiert unsere Kongregation ihr Generalkapitel in Grottaferrata bei Rom. Alle sechs Jahre findet in der Regel diese Versammlung der Schwestern, die dazu gewählt werden, statt.

Bei diesem Kapitel wird eine neue Generalleitung gewählt, die für sechs Jahre die Verantwortung für die gesamte Gemeinschaft übernimmt.

Dabei wird auch miteinander bedacht, wie wir das Charisma und die Spiritualität, die uns unsere Gründerin Regina Protmann „hinterlassen“ hat, im Heute leben.

Ebenso werden wichtige, die ganze Gemeinschaft und unsere Mission betreffende, Entscheidungen erwogen und beschlossen. Wir beten in der Vorbereitungszeit besonders um Offenheit für den Heiligen Geist und laden Sie ein, mit uns zu beten und uns während der Zeit des Generalkapitels so zu begleiten.

Es steht unter dem Thema: „Die Neuheit, die der Geist hervorbringt“ – „Für jungen Wein neue Schläuche“.

Mit einem herzlichen Gruß, Sr. M. Christina


Wir begrüßen unsere Mitschwester aus Litauen Sr. M.Loreta

Aus Litauen ist unsere Mitschwester M. Loreta Simonaviciute  (3. von rechts) zu uns in die Deutsche Provinz gekommen. Sie will mit uns den Weg unserer Gründerin Regina Protmann in Deutschland gehen: präsent sein vor Gott und für unsere Mitmenschen immer da, wo wir ihnen helfen können.



 

Liebe Besucher und Besucherinnen,

Zum Gedenktag von Mutter Regina am 18.1.2019

aus aktuellem Anlass, zum Gedenktag unserer Gründerin, möchte ich diesen Artikel und das Foto mit Ihnen teilen. Heilige sind Ihnen vertraut und deshalb etwas zu Regina Protmann, noch nicht heiliggesprochen, aber sie ist schon eine bewundernswerte Frau ... Vielleicht lesen Sie den Artikel und lassen sich von unserer Freude anstecken.


 

Schwester M. Cornelia in der afrikanischen Mission

Wenn Sie den Artikel vom 18.01. in unserer Seite gelesen haben, verstehen Sie diese Fortsetzung sehr gut. Wir berichten über unsere Missionen in aller Welt. Keine Wunder werden hier berichtet, sondern das, was im Alltag über Jahre gewirkt wurde und wird. "Wunderbares" geschieht auch hier - Mutter Regina in ihrer Zeit und wir, die Katharinenschwestern, nach ihrem Vorbild im Heute. Auch diese Freude wollen wir mit Ihnen teilen.

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